Liebe Angehörige der Pfarre Viehofen!

 

Weil es ein Gebot der Höflichkeit ist, möchte ich mich als Bruder Engelbert meinen neuen Pfarrangehörigen kurz vorstellen:


Als Sohn einer alten Rechtsanwaltsfamilie in Wels geboren, besuchte ich nach der Volksschule das Gymnasium der Jesuiten in Linz. Nach der Matura ging ich als Austauschstudent für ein Jahr nach Kalifornien.
Da ich durch die Sommervilla meiner Familie in Kilb mit Niederösterreich verbunden bin, trat ich in St. Pölten ins Priesterseminar ein und wurde 1971 zum Priester geweiht.
Zunächst war ich in den Pfarren Neustadtl/Donau, Neulengbach und Krems als Kaplan tätig. Mit 29 Jahren wurde ich Pfarrer von Kasten und Stössíng. Da ich ein unruhiger Geist bin (Sternzeichen Widder) wollte ich Erfahrungen in der Krankenhaus­ und Gefangenenseelsorge sammeln.
Deshalb ging ich als Krankenhauspfarrer nach St. Pölten und anschließend als beamteter Seelsorger in die Justizanstalt Stein.
Ein Bootsunfall im Jahr 1990, bei dem acht meiner engsten Angehörigen ums Leben kamen ­ von denen bis zum heutigen Tag keiner gefunden wurde ­ erschütterte mein Gemüt. Nach 15 Jahren Seelsorge in Stein und diesem tragischen Unfall hatte ich keine Kraft mehr, länger den schwierigen Dienst im Gefängnis zu verrichten. Daher ging ich wieder in die Pfarrseelsorge und kam nach Altenmarkt und Ysper. Nach 7 Jahren im Yspertal habe ich in den Pfarren Hohenberg, Traunstein, Sallingberg und Weistrach gearbeitet.
Obwohl schon in staatlicher Pension, möchte ich weiterhin als Priester dienen. Daher habe ich mich auf Anfrage des Herrn Generalvikars gerne bereit erklärt, für die Dauer eines Jahres als Provisor in der Pfarre  Viehofen tätig zu sein.
Ich freue mich über diese neue Herausforderung und hoffe, den Menschen meiner Pfarre ein guter Seelsorger sein zu können.

Mit lieben Grüßen
Bruder Engelbert

 

   
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